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Dienstag, 16. Dezember 2014

Hyggelige Häuser

Wir haben heute den Baum gekauft. Das haben wir ganz schnell erledigt. Wir kamen, sahen und kauften. Damit habe ich auf meiner Weihnachtsliste keine offenen Posten mehr, ab jetzt darf genossen werden. Und es ist plötzlich Zeit für Dinge, die nicht sein müssen, aber sein sollen. Ich habe heute dann auch gleich ein kleines Projekt abgeschlossen, das ich dieses Jahr unbedingt angehen wollte. 


Weiße weihnachtliche und irgendwie skandinavisch-anmutende Holzhäuser nämlich. Und sie sind genauso geworden, wie sie sein sollten. Hyggelig, um nicht zu sagen.


Für dieses kleine DIY konnte ich auch meine Große begeistern. Am Wochenende haben wir das Holz angemalt, und heute folgten dann Sterne und Fenster und Türen. Bis zum Finish muss ich jetzt noch warten, bis alles wieder getrocknet ist – ich habe nämlich die Kanten schwarz vorgestrichen, um jetzt mit Schmirgelpapier einen Vintagelook zu bekommen. Hoffentlich klappt das.


Hier seht Ihr, wie ich den Stern gemalt habe. Dazu habe ich einfach den oberen Bereich mit Masking-Tape angeklebt, einen Stern drauf gezeichnet, ausgeschnitten – fertig war die Schablone.


Sagte ich bereits, dass ich Tageslicht in den Fotos vermisse? Seufz, aber so ist es nunmal. Ich hoffe, Ihr seht es mir nach. Denkt Euch einfach ein bisschen Sonne in die Fotos ;-)

Meine Holzhäuser ziehen jetzt noch schnell beim Creadienstag ein, bevor es zu spät ist. Ich wünsche Euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit – genießt es!

Viele Grüße,
Birgit

Dienstag, 15. April 2014

Auf die letzte Minute


Aahhh! Ostern ist ja schon diese Woche! Zwar bin ich was das Nesterbestücken angeht schon ordentlich weit, aber Deko war hier bisher noch Fehlanzeige. Seit heute allerdings haben wir einen schönen Strauch mit bunten Ostereiern. Und das beste: Ich brauchte keins davon auspusten. 


Habt Ihr auch noch Last-Minute-Dekobedarf? Dann kann ich Euch dieses kleine DIY unbedingt empfehlen. Alles, was Ihr braucht, ist ein bisschen Pappe und Masking Tape. Und dann kann es auch schon losgehen. 


Ihr zeichnet Euch mit Bleistift ein Ei auf die Pappe und beklebt sie dann mit dem Tape Eurer Wahl. Wenn Ihr fertig seid, schneidet Ihr das Ei entlang der Zeichnung aus. Mit einem Locher oder der Lochzange stanzt Ihr Euch dann noch ein Loch zum Aufhängen – und damit seid Ihr auch schon fertig. Viel Spaß beim Kleben!

Übrigens haben wir ja heute nicht einmal mehr anständige Zweige für unseren Osterstrauch bekommen. Offenbar ist Ostern so spät und der Frühling bisher so warm, dass die ganzen Sträucher schon zu weit sind dafür. Deshalb haben wir genommen, was im Wald zu finden war. Und nach dem Sturm die letzten Tage hatten wir da eine große Auswahl.

Ich wünsche Euch eine schöne Karwoche und poste meine Deko jetzt noch beim Creadienstag. 

Viele Grüße,
Birgit

Donnerstag, 9. Januar 2014

Rechts-links-rechts-links

Kann man eigentlich genug über das Wetter reden? Ich finde nicht. Am Nachmittag musste ich mit den Lütten das Auto aus der Werkstatt holen. Da haben sich die beiden kurzerhand die Inliner angezogen, und dann sind wir dahingelaufen. Ich meine, wenn schon nicht Schlittschuhlaufen, dann eben so ähnlich. Ich habe mir dann noch meine Mütze aufgesetzt – nicht dass es nötig gewesen wäre. Aber mal ehrlich: Es ist doch Winter! Wozu habe ich mir die ganze Arbeit schließlich gemacht? :-)


Apropos Arbeit: Das hier ist mein derzeitiges Projekt, mein wip (work in progress). Ich bin dabei, mir einen "Seed Stitch Scarf" nach dem Beispiel von The Purl Bee zu stricken – schaut mal hier. Das war Liebe auf den ersten Blick, obwohl ich ja eigentlich mehr für die kleineren (und schnelleren) Projekte zu begeistern bin. 


Ich habe nicht die Original-Wolle genommen, aber die Farben. Cool Wool Merino Superfein von Lana Grossa bietet da eine große Auswahl. Das wird einfach super. 


So geht es hier also immer, wenn Zeit ist, links-rechts-links-rechts. Und in Wirklichkeit bin ich auch schon viel weiter als hier auf den Fotos. Aber heute war kein Tag zum Schöne-neue-Fotos-Machen. Viel zu dunkel. Lasst Euch also überraschen.

Ich verlinke mein Projekt dann mal bei Rums und schaue mal, was Ihr so macht.

Viele Grüße,
Birgit


Donnerstag, 29. August 2013

Instagram fürs Haus – Teil 1 {DIY} {RUMS}


Ja, ich weiß, damit bin ich nicht alleine, aber auch ich liebe Instagram. Ich mag diese kleinen quadratischen Ausschnitte aus dem Alltag, die, wenn man sie zusammen betrachtet, wie ein Tagebuch sind, das dabei aber nicht zu viel verrät. Und dann sind da natürlich die vielen Filter und Linsen, die dann und wann ein kleines Kunstwerk entstehen lassen. Und die sind doch nun wirklich viel zu schade, um sie nur auf dem iPhone zu haben, oder? Ich habe inzwischen verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, meine Instabilder an die Wand zu bekommen, und ich habe mir gedacht, die zeige ich hier mal so nach und nach. So als Anregung für Auch-Insta-Fans, und davon gibt es ja so einige, nicht wahr?


Ich bin natürlich nicht nur bei Instagram unterwegs sondern natürlich auch – tada! – bei Pinterest. Dort und in verschiedenen Blogs ist mir immer wieder Mod Podge begegnet – nach allem, was man liest ein wahres DIY-Wundermittelchen. Ein Modellierkleber, mit dem man alles mögliche anstellen kann, vor allem aber eben auch Fotos verarbeiten und zum Beispiel selbst auf Leinwand bringen – genau mein Ding. 

Nun bin ich mir sicher, dass es jede Menge ähnliche Produkte gibt, aber ich bin da nicht weiter in die Recherche eingestiegen. Mod Podge wollte ich haben, und – dem Internet sei dank – Mod Podge habe ich auch bekommen. Was ich weiterhin brauchte: Seidenpapier und ein Blatt Papier Din A4, einen Drucker, Tesa oder Tape, eine Schere, einen Pinsel und natürlich eine Leinwand. Die gibt es inzwischen ja überall und sehr günstig. In meinem Fall habe ich – klar – eine quadratische gewählt. Los geht's also:


1| Das Material liegt bereit. 2| Im ersten Schritt habe ich dann ein Stück Seidenpapier zugeschnitten. Das Din-A4-Papier dient für dieses Stück als "Träger", damit man es mit seinem durchschnittlichen Haushaltsdrucker auch tatsächlich bedrucken kann. Seidenpapier alleine durch den Drucker zu schicken, das geht nur schief. An dieser Stelle muss man aber trotzdem auch schauen, was der eigene Drucker so mitmacht. Ich habe schon das Seidenpapier quasi um das Trägerpapier gewickelt und auf der Rückseite mit Tesa befestigt, und das hat immer super geklappt und ist 1A durch meinen Drucker gegangen. Dieses Mal allerdings nicht. Was Ihr hier seht, ist also mein dritter Versuch. 3| Dieses Mal habe ich das Seidenpapier kleiner zugeschnitten, als das Trägerpapier, und es dann auf das Blatt Papier geklebt – das hat mein Drucker, die Diva, dann erlaubt. 4| Mein Bild hatte ich ja eh schon ausgesucht. Je nach Programm kann man seine Bilder schon gezielt in der richtigen Größe ausdrucken. Ich habe also meine Leinwandgröße genommen und an allen Seiten noch etwas dazugegeben. Ich helle meine Bilder auch immer etwas auf. Überhaupt ist das Ergebnis immer dann besonders gut, wenn das Motiv hell ist.


5| Einen Probeausdruck zu machen, ist immer eine gute Idee. 6| Jetzt kommt also der große Moment: Ich lege die Träger-Seitenpapier-Kombi in den Drucker – richtig herum natürlich, bei mir ist das mit der Vorderseite nach unten. Ich drücke auf Drucken und hoffe das beste :-) 7| Wenn alles gutgeht, macht der Drucker jetzt keine komischen Geräusche und die Seite kommt im ganzen Stück wieder heraus. Bedruckt ist jetzt das Seidenpapier, also habe ich alles richtig gemacht. 8| Mein Motiv schneide ich dann aus. Am besten ist es immer, wenn der Ausschnitt immer noch größer ist als die Leinwand. Dann kann man die Leinwand rundum bekleben.


9| Jetzt geht's also ans Kleben. Das Material liegt wieder bereit. 10| Zunächst kleistere ich die Leinwand einmal mit Mod Podge ein. Es genügt eine relativ dünne Schicht, gut verteilt, weil wir es ja mit Seidenpapier zu tun haben. Das gleiche gilt für die Kanten. 11| Dann nehme ich meinen hauchdünnen Ausdruck und platziere ihn möglichst mittig. Das ist der Part, der ein bisschen Fingerspitzengefühl erfordert. Ich lasse das Seidenpapier von einer Ecke oder Seite her langsam auf die Leinwand herunter und streiche mit der anderen Hand mögliche Unebenheiten oder Luftblasen vorsichtig aus. Das ganze darf nicht zu schnell gehen aber auch nicht zu langsam, denn wenn das Papier erstmal nass ist, reißt es natürlich auch leicht ein. Und was man gar nicht machen sollte, ist gleichzeitig von der ganzen Angelegenheit Fotos schießen, so wie ich. Das kann nur schiefgehen... 12| Wenn die Fläche zu meiner Zufriedenheit ist, klebe ich auch die Seiten fest.


13| Auf das eigentlich schon fertig Bild kommt jetzt noch einmal eine gute Schicht Mod Podge. Der Kleber wird auf der ganzen Fläche und auf den Seiten schön gleichmäßig verteilt. 14| Das Ganze darf jetzt trocknen. Das Mod Podge ist zu diesem Zeitpunkt noch weiß, und das Bild hat deshalb Streifen. Aber das trocknet komplett transparent aus. 15| Und sieht nach einer Weile dann so aus. Auch die Falten verschwinden beim Austrocknen – eigentlich. Bei diesem Bild sind einige geblieben, das ist der Grund, warum ich meinte, es sei keine gute Idee beim Kleben zu fotografieren, gell? Aber normalerweise ist das Ergebnis toll, und deshalb habe ich noch eine andere gemodpodgte Leinwand für Euch fotografiert. 16| Hier sieht man nämlich sogar, wie toll die Leinwand-Struktur durch das geklebte Seidenpapier durchkommt. Und diesen Effekt finde ich einfach super.

Und, was meint Ihr? Mit diesem kleinen DIY bin ich diese Woche auch einmal wieder bei RUMS dabei. Es ist einmal was anderes, auch gar nicht genäht. Aber sowas von für mich. Ich liebe diese kleinen Bildchen überall im Haus. Und werde bestimmt noch einige davon machen...

Noch ein Tag, dann ist Wochenende!

Viele Grüße, Birgit

Sonntag, 4. August 2013

School is on {Schultüte mit Inhalt}

Uns steht ein Wochenende der besonderen Art bevor – und ich bin vorsichtshalber schon wieder in den Listen-schreib-Modus verfallen. Liste eins: Einschulung der Jüngsten am Sonnabend. Liste zwei: Geburtstag der Ältesten am Sonntag. Und ich will ja jetzt nicht angeben, aber an allen Punkten, die man auch nur ansatzweise früh vorbereiten kann, ist schon ein Haken dran. Einen der VIPs (as in Very Important Punkte) habe ich gestern Abend abgearbeitet: Schultüte. Naja, eigentlich Schultüten, denn die große Schwester hat sich auch eine Geschwistertüte erbeten. Das sei ja sonst – *Trommelwirbel für das Lieblingswort hier im Haus* – unfair. Was sonst :-)


Letztes Mal habe ich noch ein bisschen geklebt, aber diese Schultüte ist komplett benäht. Und ich habe Reste vernäht, von Stoffen, die ich hier noch liegen hatte. Die letzten Wochen waren ein wenig verrückt und zum Stoffkaufen bin ich nicht gekommen. Aber mit der Kombi für die Tüten bin ich trotzdem ganz glücklich. Am Ende wird sie so sogar zum Kleid passen – und das ist bei den kleinen Fashionistas hier auch immer schon ein gutes Argument.


Die Geschwistertüte hat dann die Reste von den Resten als Kleid bekommen. Die Elefanten gehörten mal zu den ersten Stoffen, die ich mir gekauft habe zum Nähen. Ich glaube, es wurde dann auch Zeit, dass sie Verwendung fanden.


Und hier ist noch ein Tipp für in die Tüte: Ich hatte mir schon fürs große Kind so ein tolles Schulkind-Velours in Tafeloptik bei Jasmin im Nähwahna bestellt. Das war jetzt bei Nr. 2 auch ein Muss – natürlich auch wieder mit eigenem Namen. 


Das auf ein Basic-Shirt von irgendwo gebügelt ergibt ein tolles individuelles Schultüten-Geschenk. Man überlegt ja doch auch immer, was man da so am besten reintut. Ich habe außerdem noch einen Namensstempel und Namensaufkleber für alles, was einen Namen braucht, von hier. 

Und was gebt Ihr noch in die Schultüte? Hat noch jemand eine tolle Idee?

Viele Grüße,
Birgit



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