Das war am Wochenende das Größte: Während ich das Prinzessinnen-Kleid nähte, kreiste meine Große um die Nähmaschine. "Ach, ich würde auch soooo gerne nähen!" "Ach, wenn ich doch schon groß wäre, dann könnte ich auch schon nähen...." – so ging das in einem fort. Schließlich fing sie an, sich aus Stoffresten Projekte zusammenzulegen. Eine Decke, ein Kissen – und: "Guck mal Mama, eine Dänemark-Fahne." Da war es dann um mich geschehen, ich habe sie an die Maschine gesetzt, das Fußpedal auf eine Kiste gestellt, ihr kurz alles gezeigt – und dann hat sie genäht. Das war super und ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass das schon klappen würde. Und dass ich Euch das hier zeige, geschieht natürlich auf den besonderen Wunsch der Näherin, und ich soll auch dazu schreiben, dass sie erst fünf ist. Hiermit geschehen.
Montag, 28. Februar 2011
Zwischendurch – kreativ!
Als die Woche ganz wenig Zeit war, aber trotzdem ganz große Lust, etwas zu nähen, ist das Kameraband hier entstanden. Ich find's super!
Anleitung: Pimp your digital camera von Malin Jo
Anleitung: Pimp your digital camera von Malin Jo
Fasching naht!
Meine Lieblingsjahreszeit ist die fünft ja nicht. Ohne Fasching könnte ich gut leben – meine Kinder aus irgendeinem Grund allerdings nicht! Noch ist es allerdings einfach bei uns: Sie wollen als Prinzessinnen gehen. Eine Krone gibt es noch aus meiner Kindheit – irgendwann muss also auch ich das Verkleiden einmal gut gefunden haben. Für die Große habe ich also ein Kleid genäht: Die Passe ist vom Madita-Schnitt von Farbenmix, der Rockteil ist aus meiner alten Gardine und einfach gerafft. Das Kind ist glücklich, und dann bin ich es auch :-)
Schnitt Passe: Madita von Farbenmix
Sonntag, 20. Februar 2011
... und genäht: Jersey-Reste-Kleid
Und dann habe ich bei Hannapurzel diese tolle Inspiration für Jersery-Reste (oder einfach nur -Streifen) gesehen, die sie wiederum bei IamMommaHearMeRoar entdeckt hat. Ich habe mich gestern und heute auch gleich dran versucht, mein Ergebnis ist natürlich längst nicht so stimmig – eher schief und krumm. Ein Kind (und heute auch das zweite) habe ich trotzdem damit glücklich machen können, und das ist doch letztlich alles, was zählt, oder?
Schnitt: Antonia von Farbenmix
Was ich so lange gemacht habe?
Gehäkelt! Nein, das wäre zu viel gesagt. Ich habe zwar gehäkelt, aber bestimmt nicht die ganze Zeit – obwohl ich ja früher immer gedacht hätte, solche Mützen zu häkeln, würde bestimmt ewig dauern... Also: Diese beiden Mützen sind an zwei Nachmittagen/Abenden entstanden. Ihr erinnert Euch an diesen Post? Da hatte ich mich ja schon einmal an dieser Anleitung versucht, und war rein größentechnisch fundamental gescheitert. Dieses Mal hat es geklappt, und ich muss sagen, dass auch das Häkeln viel einfacher wird, wenn man einfach regelmäßig übt. Und schneller geht es auch!
Wolle: Catania
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